Moleküle in Bewegung

Viele Funktionen von Biomolekülen können erst verstanden werden, wenn die Dynamik ihrer Bewegungen unter zellähnlichen Bedingungen bekannt ist. Forscher aus Innsbruck und New York setzen ein hochmodernes Verfahren ein, mit dem sie das dynamische Verhalten einzelner Biomoleküle sehr genau ermitteln können. Es liefert wichtige Einsichten in die Funktionsweise von Genschaltern.

aus iPoint – Online-Zeitung der Universität Innsbruck Moleküle in Bewegung

Profilbildung: Eine Erfolgsgeschichte

Vor neun Jahren initiierte der damalige Forschungs-Vizerektor und heutige Rektor Tilmann Märk einen Prozess zur Profilbildung, mit dem die Forschung an der Uni Innsbruck besser vernetzt werden sollte. Heute stehen 5 Schwerpunkte, 4 Plattformen und 33 Zentren für die überaus positive Entwicklung dieser österreichweit ersten und in dieser Form bis heute einmaligen Initiative.

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Korruption: Ein alter Stein des Anstoßes

Bestechlichkeit, Amtsmissbrauch und Klientelismus: Alles keine Phänomene der Moderne. Korruptionsskandale gab es bereits vor über dreihundert Jahren: 1680 etwa wurde der kaiserliche Hofkammerpräsident deswegen entlassen. Der Historiker Niels Grüne forscht zu Korruptionsvorstellungen in der Frühen Neuzeit.

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Klimawandel: Neue Projekte gesucht

Beinahe täglich werden wir mit neuen Schreckensszenarien zu den möglichen Folgen des Klimawandels konfrontiert – steigender Meeresspiegel, das Verschwinden der Gletscher (PDF), immer extremeres Wetter. An unserem Handeln ändert das freilich bis jetzt noch wenig. Auch die Politik hat auf diese Herausforderung für die Weltgemeinschaft noch keine passende Antwort gefunden.

alpS – Centre for Climate Change Adaptation Technologies

alpS – Centre for Climate Change Adaptation Technologies

Als Gebirgsregion wird Tirol den Klimawandel schon sehr früh spüren. Der tauende Permafronst macht die Berge instabil, die Gletscherschmelze verändert den Wasserhaushalt, Wetterextreme gefährden den Lebensraum. Es ist deshalb kein Zufall, dass hier in Tirol mit alpS ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung von neuen Technologien und Strategien im Umgang mit dem Klimawandel in Gebirgsregionen entstanden ist. Bereits im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Zentrum mit dem Umgang mit Naturgefahren beschäftigt. Seit 2010 wird es als K1-Zentrum im Förderprogramm COMET unterstützt und widmet sich verstärkt den Folgen des Klimawandels.

Im April 2014 geht das Zentrum in seine zweite Förderphase. Der Antrag dazu wird derzeit vorbereitet. Am 19. März 2013 (PDF) lädt das alpS ins Innsbrucker Haus der Begegnung zu Ideenbörse und Partnertreffen. Hier tauschen sich die  alpS-Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Politik aus, um geeignete Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die zweite COMET-Förderphase zu formulieren. Eingeladen dazu sind alle Forscherinnen und Forscher, Unternehmen und Interessierte, die etwas zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels im Gebirge beitragen können und wollen.

Quantentrick macht Messung rückgängig

Was nach den Regeln der Quantentheorie scheinbar nicht erlaubt ist, haben Physiker nun im Labor realisiert. Im Prototypen eines Quantencomputers konnte ein Team um Philipp Schindler, Thomas Monz und Rainer Blatt eine Quantenmessung vollständig rückgängig machen. Der Trick gelang ihnen mit Hilfe eines Schemas für die Fehlerkorrektur in Quantencomputern.

aus iPoint – Online-Zeitung der Universität Innsbruck Quantentrick macht Messung rückgängig

Supernova-Überreste: Quellen der Kosmischen Strahlung

Beobachtungen im Gammastrahlenbereich bestätigen den Zusammenhang zwischen Supernova-Überresten und dem Ursprung der galaktischen Kosmischen Strahlung. Die Wissenschaft ist damit dem Mysterium der Herkunft dieser hochenergetischen Teilchenstrahlung kurz nach dem 100-jährigen Jubiläum ihrer Entdeckung entscheidend näher gekommen.

aus iPoint – Online-Zeitung der Universität Innsbruck Supernova-Überreste: Quellen der Kosmischen Strahlung

Mit Begeisterung auf der Bühne

Der erste Science Slam in Innsbruck war ein großer Erfolg. Hunderte Besucher waren ins Treibhaus gekommen, um sich die kurzen Präsentationen der sechs Forscherinnen und Forscher anzuhören. Vom Professor bis zur Studentin, von den Naturwissenschaften bis zur Theologie reichte das Spektrum. Am Ende dürfen die Zuschauer den Sieger küren – oder wie beim Science Slam am 8. November die Siegerin: Magdalena Nagler vom Institut für Mikrobiologie.

Magdalena Nagler

Magdalena Nagler gewann den ersten Science Slam in Innsbruck.

Am 18. April 2013 findet nun der nächste Science Slam in Innsbruck statt. Mitveranstalter und Moderator Bernhard Weingartner ist bereits auf der Suche nach neuen Kandidatinnen und Kandidaten. Eine tolle Gelegenheit, aus dem Schatten der Schreibstube oder des Labors ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu treten und die Begeisterung für die eigene Forschung mit einem breiten Kreis von Interessierten zu teilen.

Bring auch Du Dein Thema auf die Bühne im Treibhaus: http://www.scienceslam.at/mitmachen/

Und zum Appetit machen hier ein kleiner Rückblick auf den Beitrag von Simone Paganini: