Licht-Pärchen aus Quantenpunkten

Kleine Halbleiterstrukturen zeigen ähnliche Quanteneffekte wie einzelne Atome. Solche sogenannten Quantenpunkte nutzen Physiker der Universität Innsbruck, um paarweise Lichtteilchen zu produzieren. Das Team um Gregor Weihs kann so erstmals gezielt einzelne Photonenpaare erzeugen und auch direkt nachweisen.

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Gegen die Werte und Normen der Gesellschaft

Mit der Einrichtung des Doktoratskollegs „Figuration ‚Gegenkultur’“ wird sowohl die Förderung des Nachwuchses, als auch die Verknüpfung von Lehre und Forschung garantiert. Im Rahmen einer Summer School werden die KollegiatInnen auf internationaler Ebene Figurationen mit gegenkulturellen Tendenzen von der Antike bis zur Gegenwart nachgehen.

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Universitätsrat konstituierte sich neu

In seiner ersten Sitzung hat der neue Universitätsrat gestern Prof. Christian Smekal zum neuen Vorsitzenden und Dr. Oswald Mayr sowie Prof. Eva Kreisky zu dessen Stellvertretern gewählt. Die sechs vom Senat der Universität und der Bundesregierung berufenen Mitglieder haben Dr. Werner Ritter zum siebten Mitglied des Universitätsrats gewählt.

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Harte Schale schützt vor Ausschnüffeln

Bestimmte Pflanzen sichern ihr Überleben, indem sie hart- und weichschalige Samen produzieren. Wie ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Innsbruck in Experimenten mit Hamstern zeigt, schützt die harte Schale Samen davor, gefunden und gefressen zu werden. Der Grund: Nagetiere können hartschalige Samen nicht riechen.

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Komet von 3000er-Gipfel aus beobachtet

Der Komet PanSTARRS kann derzeit bei gutem Wetter in der Abenddämmerung auch auf der Nordhalbkugel beobachtet werden. Tiroler Experten sind der dichten Wolkendecke über Österreich entflohen und haben den Kometen von einem 3000er-Gipfel im hinteren Ötztal aus beobachtet.

PanSTARRS Expedition – March 15th, 2013, Oetztal – Austria from Christoph Malin on Vimeo.

Mehr dazu: http://www.uibk.ac.at/public-relations/presse/archiv/2013/372/

Christopher Lehmann-Haupt in Innsbruck

Christopher Lehmann-Haupt

Er hat für die New York Times über 4.000 Bücher rezensiert und wurde später deren oberster Nachruf-Schreiber. Noch bis vor kurzem erschienen Nekrologe von ihm in der Times: Christopher Lehmann-Haupt. Heute gibt Lehmann-Haupt sein Wissen an der Columbia University an jüngere Kollegen weiter. Und kommende Woche ist er an der Uni Innsbruck zu Gast. Am Montag (18:00, UNO Saal) spricht er im American Corner darüber, wie man 5.000 Bücher lesen und rezensieren kann. Und am Dienstag (19:30, Archäologisches Museum) steht eine Person im Mittelpunkt, die die historischen Wissenschaften an der Uni Innsbruck geprägt hat: sein Großvater Carl Friedrich.

Carl Ferdinand Friedrich Lehmann-Haupt

Carl Ferdinand Friedrich Lehmann-Haupt

Carl Friedrich Lehmann-Haupt war von 1918 bis 1932 Professor für Alte Geschichte an der Universität Innsbruck. Zuvor war er bereits Professor in Berlin, Oxford, Greifswald und Konstantinopel. „Er war eine herausragende Forscherpersönlichkeit, über die wir erstaunlich wenig wissen“, sagt der heutige Leiter des Instituts für Alte Geschichte und Altorientalistik, Robert Rollinger. Es war seine jüdische Herkunft, die den 1938 in Innsbruck verstorbenen Wissenschaftler so rasch in Vergessenheit geraten ließ. Gemeinsam mit Waldemar Belck entdeckte er zwischen 1898 und 1900 die Hauptstätten des urartäischen Reichs. Dieses bis dahin wenig bekannte Reich lag im ersten vorchristlichen Jahrtausend im Grenzbereich der heutigen Staaten Türkei, Armenien und Iran.

Das Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik (Prof. Robert Rollinger, Dr. Sebastian Fink), das Institut für Zeitgeschichte (Prof. Klaus Eisterer, Prof. Dirk Rupnow) und die Hammer-Purgstall-Gesellschaft gedenken mit einer Veranstaltungsreihe dieser Persönlichkeit. Als erster wird Christopher Lehmann-Haupt über seinen Großvater und die Familiengeheimnisse sprechen.