Am Montag ist die Welt bei Nacht zu sehen

Die Idee stammt von Wissenschaftsjournalist und Fotograf Babak A. Tafreshi: Die Welt bei Nacht ins Szene zu setzen. Unter dem Titel The World At Night (TWAN) hat er dazu ein internationales Projekt gestartet. Von Natur-, Kultur- und Geschichtsdenkmälern auf der Erde sollten künstlerisch ansprechende Fotos, Filme und Animationen des Nachthimmels produziert und präsentiert werden. Neben professionellen Astrofotografen können auf seiner Website auch Laien ihre schönsten Bilder hochladen.

Eines der Fotos von Babak Tafreshi

David Malin

Patrick Jussel und Wolfgang Kausch vom Institut für Astro- und Teilchenphysik der Uni Innsbruck laden am Montag, 4. März 2013, um 19:30 Uhr unter dem Titel „The World At Night“ zu einem Vortragsabend auf den Campus Technik der Uni Innsbruck ein. Neben Babak Tafreshi kommt dafür ein echter Star der Astrofotografie nach Innsbruck: David Malin. Der gebürtige Engländer gilt als Vater der moderne Astrofotografie. Er hat zahlreiche Bearbeitungsverfahren entwickelt, um auch aus dem schwächsten Licht der Sterne noch überwältigende Farbfotografien zu machen. Darüber wird er an der Universität Innsbruck in einem englischsprachigen Vortrag berichten. Im Anschluss wird Babak Tafreshi die Idee von The World At Night näher erläutern. Stefan Noll vom Institut für Astro- und Teilchenphysik wird dann über Airglow, das sogenannte Nachthimmelsleuchten, referieren. Den Abschluss macht der Innsbrucker Reisejournalist und TWAN-Fotograf Christoph Malin – der übrigens nicht mit David Malin verwandt, aber ein großer Verehrer von ihm ist – mit dramtischen Nachtbildern aus Tirol. Der Eintritt ist frei!

Nachhimmel über Innsbruck von Christoph Malin.

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Mit Begeisterung auf der Bühne

Der erste Science Slam in Innsbruck war ein großer Erfolg. Hunderte Besucher waren ins Treibhaus gekommen, um sich die kurzen Präsentationen der sechs Forscherinnen und Forscher anzuhören. Vom Professor bis zur Studentin, von den Naturwissenschaften bis zur Theologie reichte das Spektrum. Am Ende dürfen die Zuschauer den Sieger küren – oder wie beim Science Slam am 8. November die Siegerin: Magdalena Nagler vom Institut für Mikrobiologie.

Magdalena Nagler

Magdalena Nagler gewann den ersten Science Slam in Innsbruck.

Am 18. April 2013 findet nun der nächste Science Slam in Innsbruck statt. Mitveranstalter und Moderator Bernhard Weingartner ist bereits auf der Suche nach neuen Kandidatinnen und Kandidaten. Eine tolle Gelegenheit, aus dem Schatten der Schreibstube oder des Labors ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu treten und die Begeisterung für die eigene Forschung mit einem breiten Kreis von Interessierten zu teilen.

Bring auch Du Dein Thema auf die Bühne im Treibhaus: http://www.scienceslam.at/mitmachen/

Und zum Appetit machen hier ein kleiner Rückblick auf den Beitrag von Simone Paganini: