Klimawandel: Neue Projekte gesucht

Beinahe täglich werden wir mit neuen Schreckensszenarien zu den möglichen Folgen des Klimawandels konfrontiert – steigender Meeresspiegel, das Verschwinden der Gletscher (PDF), immer extremeres Wetter. An unserem Handeln ändert das freilich bis jetzt noch wenig. Auch die Politik hat auf diese Herausforderung für die Weltgemeinschaft noch keine passende Antwort gefunden.

alpS – Centre for Climate Change Adaptation Technologies

alpS – Centre for Climate Change Adaptation Technologies

Als Gebirgsregion wird Tirol den Klimawandel schon sehr früh spüren. Der tauende Permafronst macht die Berge instabil, die Gletscherschmelze verändert den Wasserhaushalt, Wetterextreme gefährden den Lebensraum. Es ist deshalb kein Zufall, dass hier in Tirol mit alpS ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung von neuen Technologien und Strategien im Umgang mit dem Klimawandel in Gebirgsregionen entstanden ist. Bereits im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Zentrum mit dem Umgang mit Naturgefahren beschäftigt. Seit 2010 wird es als K1-Zentrum im Förderprogramm COMET unterstützt und widmet sich verstärkt den Folgen des Klimawandels.

Im April 2014 geht das Zentrum in seine zweite Förderphase. Der Antrag dazu wird derzeit vorbereitet. Am 19. März 2013 (PDF) lädt das alpS ins Innsbrucker Haus der Begegnung zu Ideenbörse und Partnertreffen. Hier tauschen sich die  alpS-Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Politik aus, um geeignete Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die zweite COMET-Förderphase zu formulieren. Eingeladen dazu sind alle Forscherinnen und Forscher, Unternehmen und Interessierte, die etwas zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels im Gebirge beitragen können und wollen.

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