1,5 Grad: Einhaltung der Klimaziele bremst Anstieg des Meeresspiegels

Ein Klimaforscher*innen-Team mit Beteiligung des Glaziologen Fabien Maussion berechnete mit beispielloser Genauigkeit den Anstieg des Meeresspiegels durch Eisschmelze bis 2100. Würde das 1,5-Grad-Ziel eingehalten, könnte der Anstieg relativ zu den aktuellen Emissionszusagen um 50% reduziert werden. Andernfalls drohen bis zu 40cm Anstieg. Die Studie wurde in Nature veröffentlicht.

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Sel­tener Me­teo­riten-Fund in Tirol

An der Uni Innsbruck konnte ein besonderer Meteoriten-Fund bestätigt werden: Der in der Umgebung von Innsbruck entdeckte, etwa 4 Kilogramm schwere Findling aus dem All ist der erste jemals in Österreich gefundene Eisenmeteorit. Jürgen Konzett vom Institut für Mineralogie und Petrographie erwartet sich von den Analysen u.a. auch Einblicke in die Entstehungsprozesse unseres Sonnensystems.

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Die Katal­ysa­tor-Grenz­fläche bes­timmt seine Reak­tivi­tät

Dieses bekannte, oft übersehene Phänomen ist für Carbid-Verbundmaterialien zentral, wo sich unter Reaktionsbedingungen ultradünne Oxidschichten ausbilden. Diese Veränderung der Oberfläche ist maßgeblich und muss miteinbezogen werden, um zuverlässige theoretische Vorhersagen über die Reaktivität der Katalysatoren zu treffen. Die Arbeit wurde im Fachjournal ACS Catalysis veröffentlicht.

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Alz­hei­mer-Mo­dellie­rung zeigt über­ra­schen­de Er­geb­nisse

Der Innsbrucker Molekular­biologe Jerome Mertens und sein Team modellierten erstmals auch die sporadische, nur im Alter auftretende Form von Alzheimer basierend auf Hautzellen von Patient*innen. Die in Cell Stem Cell veröffentlichten Ergebnisse belegen eine Altersabhängigkeit dieser Form der Krankheit und zeigen, dass Alzheimer-Nervenzellen und Krebszellen einiges gemeinsam haben.

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ERC Ad­van­ced Grant für Ru­dolf Grimm

Der Quantenphysiker Rudolf Grimm erhält einen ERC Advanced Grant. Dies ist die höchstdotierte Förderung, die vom Europäischen Forschungsrat vergeben wird. Der profilierte Wissenschaftler und sein Team erhalten für ihre Forschungen zu neuartigen Materiezuständen in den nächsten fünf Jahren rund 2,5 Millionen Euro.

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Auch Musik-Algo­rith­men tun sich manch­mal schwer

Algorithmen sind bei der automatischen Liedauswahl auf Musik­plattformen omnipräsent. Dabei kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, die anhand menschlicher Entscheidungen trainiert wird. Ein Forschungsteam um Eva Zangerle vom Institut für Informatik zeigt nun, dass solche Algorithmen sich mit der Einordnung des Musikgeschmackes von Hörern abseits des Mainstreams schwerer tun.

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Auf der anti­ken Bühne

Sardes, Tyros oder Babylon sind nur einige Beispiele für vielfach beschriebene antike Städte, die für antike Protagonisten zu einer Weltbühne geworden sind. Brigitte Truschnegg von Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik untersucht die literarische Beschreibung von antiken Städten und ihre Funktion, die sie im Feldzug von Alexander dem III. erfüllen.

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2 Mio. Euro für Info­zent­rum zu Gen- und Zell­the­ra­pien

Ein neues, von der EU-Kommission finanziertes Projekt soll zugängliche und verlässliche Informationen über zell- und genbasierte Therapien bereitstellen. Ein Team um Univ.-Prof. Frank Edenhofer vom Institut für Molekularbiologie der Uni Innsbruck ist Projektpartner.

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Georg Trakl online: Vom Safe in die Öffen­tlich­keit

Das Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck beherbergt einen bedeutenden Bestand an Dokumenten des österreichischen Dichters Georg Trakl. Nun wurde dieser Schatz aus dem Archiv gehoben und online frei zugänglich gemacht. In virtuellen Führungen bringt darüber hinaus der Trakl-Experte Eberhard Sauermann Interessierten das Werk und Leben des Dichters näher.

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